Pantheon

Den Anbeginn machte die Leere. Lange bevor Stein und Feuer ihre Herrschaft antraten, gebar sie, sich dabei selbst verzehrend, Nachkommen von unerreichbarer, ergänzender Macht. Zwei Entitäten, vom Glanz des Ursprungs durchströmt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und doch auf immer fort miteinander verbunden waren. Äonen kreisten die Beiden umeinander in einem stummen Reigen des Reifens, bevor eines der Wesen sich einen Namen gab der alles Änderte. H’ekatee, wie sie in späteren Zeiten genannt wurde, erschuf durch die Kraft ihres Willens das Sein selbst und zwang ihren Bruder, der Dynast des Nichts genannt wird, sich von ihr zu trennen und seiner Bestimmung folgend ihren Gegensatz zu bilden.

 

Viele Mythen und Legenden ranken sich um das Pantheon der Nebellande. An dieser Stelle geht es aber um die göttlichen Kinder H’ekatees und um Geistwesen von besonderer Macht.

Die Kinder der Göttermutter H'ekatee

Pantheon
Nebelrabe

Mentron

Mentron warf als letzter seine Schattengewänder ab und gab sich die Gestalt eines bezaubernden und betörenden Jünglings dessen einnehmendes Wesen jeden und alles in seinen Bann zog. Seine Anziehungskraft war unausweichlich, seine Worte überzeugend und sein Wunsch wie ein stummer Befehl, dem man sich nicht zu entziehen vermochte. Ihm war es gegeben, die Emotion aller Wesen zu lenken und zu formen. Er war der jüngste von H’ekatees Kindern und ihr der liebste von allen. Doch hatte der Herr der Emotionen, welcher für seine ausufernden Feste und Exzesse bekannt war, eine seiner Emotionen nie im Griff: den Neid.

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Fewalue

Sie war die Göttin, der die Macht innewohnte, den Ausgleich zwischen den Elementen zu bringen. Ihre Schönheit und Anmut waren ein Spiegelbild ihrer Unschuld und die Harmonie kehrte dort ein, wo sie ihren Blick schweifen lies. Stets darauf besonnen, Streitigkeiten zwischen ihren Geschwistern zu schlichten, geriet sie im Krieg der Götter zwischen die Fronten und wurde zerrissen.

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Lavok

Seiner Natur entsprechend, hüllte sich der Gott der Träume und der Hellsichtigkeit nach seinem Erwachen in die Gestalt eines Kindes, welche er bis zum heutigen Tag nie verändert hat. Er erscheint oft unbedacht und naiv denn seine Gaben verteilt er ohne Maß an jene, denen er zuzuhören gewillt ist.

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Taranida

Die schlafende Göttin des Krieges. Bei ihrer Erschaffung war sie bereits im tiefen Schlaf versunken, denn immer wenn sie erwacht bedeutet, dass ein erbarmungsloser Krieg bevorsteht, dessen Entscheidung sie bringen wird.

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Gordoron

Fern ab der normalen Welt, webt der Gott der Magie seinen mystischen Teppich an den Quellen des wilden Ursprungs in den innersten Kreisen der astralen Ebene. Von H‘ekatee erschaffen, um auf alle Zeit den goldenen Weg der Mitte zu bestreiten, ist er der neutralste aller Götter.

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Oropher

Sein Antlitz ist das Letzte, was ein lebendes Wesen erblickt bevor es sich dem nagenden Zahn der Vergänglichkeit ergeben muss. Er ist der gemiedene Gott ­Oropher, Henker und Seelentröster zugleich. Sein Reich kann nur von jenen betreten werden die den Tod bereits umarmt haben.

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Calan und Nuir

Calan und Nuir betraten in Schatten gehüllt die Welt des Ursprungs. Calan schleuderte die Schatten die ihn umgaben hinfort und begann hell zu glühen. Sein Licht erleuchtete die gesamte Welt und alles erstrahlte in seinem Glanz. Doch berichten die alten Schriften, dass Calan über die Dekaden die folgten einsam wurde und sich sein gemüht verdüsterte.

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Barador

Barador ist der Gott der Natur, des sich ständig wandelnden und keimenden Lebens. Als Schutzpatron der Heiler wird ihm auch das Attribut der Weisheit zugesprochen. Seine Pfade sind die verschlungenen Wege, welche die Wurzeln der uralten Bäume einschlagen. Seine erneuernden Kräfte schenkt er allem Lebendigen und mit Geduld wartet er versunken im Schoß der Erde auf alles, was kommen mag. Sein Zorn zu erwecken wäre töricht, denn sein Gegenschlag ist gnadenlos wie die entfesselte, ungezügelte Kraft der Natur.

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